Verhaltensweisen

Bitte halten Sie sich unbedingt an die Vorgaben des Bundes. 

Die Frage ob das nötig ist oder nicht, klärt sich hoffentlich für jeden Menschen, wenn Sie sich die aktuelle Lage im Tessin vor Augen führen. (22.03.2020)

Ausserdem ist das Virus nicht mehr nur im Tessin und im Kanton Waadt. In Rapperswil-Jona, Rüti, Tann, Dürnten, Uznach, Männedorf und andere umliegende Dörfer kenne ich persönliche Menschen, welche mit dem Corona-Virus infiziert sind und zusammen mit den Nachbarn unter Quarantäne stehen. 

Das Virus ist hier. Mitten unter uns. JETZT!

  1. Halten Sie den 2 Meter Abstand ein.
  2. Benutzen Sie keinen Lift mehr (die Viren sind im Lift auch noch vorhanden, wenn Minuten vorher ihn ein infizierter Mensch betreten hat)
  3. Beschränken Sie Ihr Umfeld auf wenige Personen in der Familie.
  4. Gehen Sie nur ins Dorf, wenn Sie wirklich müssen. (Einkauf, Apotheke) 
  5. Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt dringend telefonisch oder schriftlich und Fragen Sie nach einem Termin, bevor Sie sich auf den Weg zur Praxis machen. 
  6. Helfen Sie Ihren Nachbarn unter Einhaltung aller Regeln, aber wo nötig.
  7. Versorgen Sie Ihre Eltern/Grosseltern und/oder Risikopatienten mit Essen und allem Nötigen. Sie sollen auf keinen Fall mehr Einkaufen oder zur Post/Apotheke/Drogerie etc. gehen und solange möglich Ihre Spaziergänge in menschenleeren Teilen des Dorfes durchführen. Wenn Ihre Eltern/Grosseltern sich diesen Regeln verweigern, wenn möglich mit der Begründung: "ich muss ja sowieso bald sterben, wir haben schon anderes überlebt, ...," gebe ich folgendes zu bedenken:
Jeder Mensch der sich leichtsinnig anstecken lässt, obwohl er zu einer Risikogruppe gehört, belegt ebenso mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Bett auf der Intensivstation. 
Genau von diesen Betten werden wir gemässe Experten, aber zu wenige haben.

Wenn Sie in der Familie solche Diskussionen haben, können Sie folgende Frage stellen:
  • Fragen Sie Ihre Eltern/Grosseltern, ob Sie bereit sind auf ärztliche Hilfe bei einer Erkrankung zu verzichten und einen qualvollen Tod, der anscheinend einem langsamen Ertrinken gleichkommt auf sich zu nehmen? Wenn sie das nicht sind, dann sollen Sie sich unbedingt so verhalten, dass Sie auf keinen Fall einem jüngeren, noch lebenswilligen Menschen den Platz auf der Intensivstation wegnehmen!
Hier ein Video genau zu dieser Frage:
Eine Ärztin aus Basel rechnet vor, dass bei über 20'000 angesteckten in der Schweiz die Intensivstationen überlaufen, wenn wir die Ansteckungen nicht verlangsamen...

https://www.facebook.com/100002007122162/posts/2773754096034801/?funlid=gtnxLaHMr8UhZqRy&d=w&...http://https://youtu.be/BtN-goy9VOY

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